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Duale Ausbildung
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Zwischen "Lernort Praxis" und "Lernort Schule"
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1. Duale Berufsausbildung
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Ziel jeder dualen Berufsausbildung ist die berufliche Handlungskompetenz. Darunter sind als zentrale pflegeberufliche Kompetenzen
(Fähigkeiten) in der Altenpflege zu verstehen:
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- pflegediagnostische Fähigkeiten auf Grundlage von Fachkenntnissen, Wahrnehmung und Beobachtung (Pflegediagnosen, -planung,
-techniken, -dokumentation usw.)
- Fähigkeit zur Beziehungsgestaltung und einer auf Verständnis zielenden Gesprächsführung
- Fähigkeit zur ethischen Entscheidungsfindung
- Fähigkeit zur Selbstreflexion und Selbstpflege
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Die duale Ausbildungsstruktur erfordert eine enge Zusammenarbeit der Fachschule mit den Trägern und Einrichtungen der Altenhilfe. Die Einrichtungen haben
als "Lernort Praxis" entsprechend Bundesaltenpflegegesetz einen Bildungsauftrag und stellen den Auszubildenden pädagogisch
geschulte Praxisanleiter zur Seite.
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- In den Einrichtungen sind die Schüler den Praxisanleitern zugeordnet. Als wichtige Ansprechpartner für Schüler und Lehrkräfte
planen und gestalten sie die fachpraktische Anleitung.
- Konkrete Lernvereinbarungen und Praxisaufträge am Ende der Schulblöcke sorgen für das Einbeziehen theoretischer Grundlagen
in das altenpflegerische Handeln.
- Zur Überprüfung der bereits erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten werden pro Schüler und Jahr zwei Praxisbegleitbesuche
von den Lehrkräften durchgeführt, bei Bedarf auch öfter.
- Die Schüler nehmen an den Teambesprechungen und Fortbildungen in den Einrichtungen teil. Ihre Erfahrungen bringen sie in den
praxisnahen Unterricht ein.
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2. Praxisanleitung
Die professionelle Anleitung und Einarbeitung in der Praxis
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- verknüpft zeitnah theoretisches Wissen und praktisches Handeln
- qualifiziert den beruflichen Nachwuchs
- integriert zukünftige Mitarbeiter/innen in das Pflegeteam
- fördert das berufliche Selbstverständnis der Pflegenden
- fördert die Identifikation mit dem Pflegekonzept der Einrichtung
- setzt Lernimpulse in den Pflegeteams
- sichert die beruflichen Standards
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3. Fachpraktischer und -theoretischer Unterricht im Blocksystem
Für jeden Ausbildungsgang werden die Einteilungen in Theorie- und Praxisblöcke für drei Jahre festgelegt, so dass die ausbildenden Einrichtungen von Beginn an die Schülerinnen und Schüler in die Dienstpläne
integrieren und externe Praktika rechtzeitig einplanen können. Die Fachschule für Altenpflege ist in Rheinland-Pfalz den Berufsbildenden Schulen zugeordnet und dem Ministerium für Bildung,
Frauen und Jugend unterstellt. Entsprechend orientieren wir uns bei der Einteilung der theoretischen Schulblöcke an den rheinland-pfälzischen
Schulferien und berücksichtigen die von der Schulbehörde vorgegebenen zeitlichen Abstände für die schriftlichen und mündlichen
Prüfungen.
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| Fachpraktischer Unterricht |
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4. Schuleigenes Curriculum
Unsere Blockplanung bildet das organisatorische Grundgerüst für unser Curriculum, welches sich aus mehreren Elementen zusammensetzt.
Kern eines jeden Theorieblockes ist eine reale Pflege- und Lebenssituation eines pflegebedürftigen Menschen. Lehrerübergreifend
werden die relevanten Schwerpunkte von den Schülern herausgearbeitet und mit Lernvereinbarungen, mit Praxisaufträgen, mit
Dezentralem Lernen in den Einrichtungen und Praxisbesuchen verknüpft. Den roten Faden bilden dabei die Lehr- und Rahmenpläne der Altenpflegehilfe und Altenpflege des Landes Rheinland-Pfalz.
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